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Kulturpflege der Vertriebenen

Konzepte zur Ausrichtung der Kulturpflege der Vertriebenen und Bildungsarbeit zum Thema "Flucht und Vertreibung" sollen neu aufgestellt werden.

Landtagsbeschluss Neue Konzepte für Kulturpflege und Bildungsarbeit

Mit Beschluss des Hauptausschusses des Landtags vom 25. September 2014 wurde die Landesregierung aufgefordert, sich aktiv an der Erarbeitung neuer Konzepte zum weiteren Umgang mit den Themen „Kulturpflege der Vertriebenen“ sowie „Flucht und Vertreibung“ zu beteiligen. Dabei sollten auch die Phänomene von Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert betrachtet und die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Formen von Flucht und Vertreibung einbezogen werden.

An der Erarbeitung des Konzepts wurden Vertreterinnen und Vertreter der Landtagsfraktionen, der Institutionen nach § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) in Nordrhein-Westfalen, der Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler in Nordrhein-Westfalen, der Wissenschaft, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der fachlich betroffenen Ressorts der Landesregierung und der Bezirksregierungen beteiligt.

Das Konzept enthält eine Auswertung der statistischen Daten, eine Beschreibung der rechtlichen Grundlagen und die Darstellung des bisherigen und künftigen Förderspektrums. Es wurde noch in der 16. Wahlperiode im Hauptausschuss des Landtags vorgestellt und ist dort parteiübergreifend auf positive Resonanz gestoßen.