Szene aus der Produktion „The Head and the Load" der Ruhrtriennale 2018

Ruhrtriennale

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert das internationale, spartenübergreifende Kunstfestival „Ruhrtriennale“. In der laufenden Intendanz widmet sich das Festival dem Thema „Zwischenzeit“.

Ruhrtriennale 2020 Absage wegen Corona-Pandemie

Die diesjährige Ausgabe der Ruhrtriennale wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Das hat der Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung einstimmig beschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat diesen Beschluss bestätigt, da sich Bund und Länder darauf verständigt haben, Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August 2020 zu verbieten. Die Ruhrtriennale hätte vom 14. August bis 20. September 2020 stattfinden sollen.

Spielort Metropole Ruhr Festival zwischen Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst

Die Ruhrtriennale ist ein jährlich stattfindendes, internationales und spartenübergreifendes Kunstfestival, das vom Ministerium gefördert wird. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler bespielen die monumentale Industriearchitektur der Metropole Ruhr. Kokereien, Maschinenhäuser, Hallen, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich in beeindruckende Spielorte an den Schnittstellen von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und bildender Kunst.

Die programmatische Ausrichtung der Ruhrtriennale wird von der künstlerischen Leitung (Intendanz) bestimmt, die alle drei Jahre wechselt. Die Intendantin der Spielzeiten 2018 bis 2020 ist Stefanie Carp.

Die Spielzeiten 2018-2020 widmen sich dem Thema „Zwischenzeit“. In Zeiten der Digitalisierung, der zunehmenden Globalisierung und der weltweiten Migrationsströme sind immer mehr Menschen verunsichert, weil sie spüren, dass sich innerhalb kurzer Zeit ihre Lebensumstände grundlegend verändern. Das Programm der Ruhrtriennale begreift diese „Zwischenzeit“ als Chance und ruft dazu auf, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und nicht untätig Objekt der Geschichte zu sein.