Szene aus der Produktion „The Head and the Load" der Ruhrtriennale 2018

Ruhrtriennale

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert das internationale, spartenübergreifende Kunstfestival „Ruhrtriennale“. In der laufenden Intendanz widmet sich das Festival dem Thema „Zwischenzeit“.

Spielort Metropole Ruhr Festival zwischen Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst

Die Ruhrtriennale ist ein jährlich stattfindendes, internationales und spartenübergreifendes Kunstfestival, das vom Ministerium gefördert wird. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler bespielen die monumentale Industriearchitektur der Metropole Ruhr. Kokereien, Maschinenhäuser, Hallen, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich in beeindruckende Spielorte an den Schnittstellen von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und bildender Kunst.

Die programmatische Ausrichtung der Ruhrtriennale wird von der künstlerischen Leitung (Intendanz) bestimmt, die alle drei Jahre wechselt. Die Intendantin der Spielzeiten 2018 bis 2020 ist Stefanie Carp. 

Die laufende Intendanz des Festivals widmet sich dem Thema „Zwischenzeit“. In Zeiten der Digitalisierung, der zunehmenden Globalisierung und der weltweiten Migrationsströme sind immer mehr Menschen verunsichert, weil sie spüren, dass sich innerhalb kurzer Zeit ihre Lebensumstände grundlegend verändern. Das Programm der Ruhrtriennale begreift diese „Zwischenzeit“ als Chance und ruft dazu auf, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und nicht untätig Objekt der Geschichte zu sein. 

Eröffnet wurde die Ruhrtriennale im vergangenen Jahr am 9. August 2018 in der Kraftzentrale Duisburg mit der Produktion „The Head and the Load“, in der sich der südafrikanische Künstler William Kentridge mit dem Schicksal afrikanischer Soldaten im Ersten Weltkrieg auseinandersetzt. Das Festival endete am 23. September 2018.

Die nächste Ausgabe des Festivals findet vom 21. August bis zum 29. September 2019 statt.