Außenansicht des Gebäudes des Ruhr Museums

Ruhr Museum

Das Ruhr Museum als Regionalmuseum des Ruhrgebiets befindet sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen. Es dokumentiert die Geschichte der Region und bietet zudem regelmäßige Sonderausstellungen mit thematischem Bezug zum Ruhrgebiet.

Geschichte einer Region Regionalmuseum des Ruhrgebiets

Das Ruhr Museum ist das Regionalmuseum des Ruhrgebiets und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, dem Landschaftsverband Rheinland und der Stadt Essen mit jährlichen Betriebskostenzuschüssen unterstützt. Es befindet sich in der ehemaligen Kohlenwäsche auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. In seiner Dauerausstellung zeigt es die gesamte Natur- und Kulturgeschichte der Region. Daneben zeigt das Ruhr Museum regelmäßig Sonderausstellungen. 

Ausstellungen zum Ende der Kohleförderung im Jahr 2018

Hervorzuheben ist die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ (27. April bis 11. November 2018), eine Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum, die zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus gezeigt wird. Besucherinnen und Besuchern wird eine faszinierende Zeitreise durch die geschichtlichen, technischen und kulturellen Dimensionen der Kohle in den beeindruckenden Räumen der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein in Essen geboten. 

Eine weitere Ausstellung (22. Januar bis 2. September 2018) widmete sich dem Essener Industrie- und Dokumentarfotografen Josef Stoffels, der in den 1950er Jahren zur Hochphase des Steinkohlenbergbaus so gut wie alle Zechen im Ruhrgebiet sowie einige Bergwerke in anderen Regionen Deutschlands fotografierte. Zum Ende des Steinkohlenbergbaus im Jahr 2018 wirft das Ruhr Museum mit der Ausstellung den Blick zurück in die Hochphase der Montanindustrie. 

Ausstellung zu den Ruhrgebietslandschaften

Ab Oktober 2018 ist die Ausstellung „Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften“ zu sehen. Die Ruhrgebietsfotografien des Dokumentarfotografen entstanden in den 1920er- und 1930er-Jahren und waren stilbildend für die Fotografie im Ruhrgebiet und die Industriefotografie allgemein. Sie wurden 2017 erstmals umfassend in einer Ausstellung in der Pinakothek der Moderne in München gezeigt, die großen Publikumszuspruch erhielt. Das Ruhr Museum übernimmt diese Ausstellung und ergänzt sie um eine Reihe von Bildserien zur Villa Hügel, zur Margarethenhöhe, zum Museum Folkwang und zur Zeche Zollverein.