Symbolbild: Gezeichnete Figuren werden durch bunte Pfeile verbunden

Extremismusprävention

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bekämpft Extremismus in all seinen Ausprägungen entschieden. Die Landeszentrale für politische Bildung bietet deswegen zahlreiche Angebote zur Information über rechten, linken und religiös motivierten Extremismus und Demokratiebildung an.

Extremismus verhindern Maßnahmen der Landesregierung

Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser, weltanschaulicher oder sexueller Orientierung ist Bestandteil des Alltags in Nordrhein-Westfalen. Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus sowie Demokratiefeindlichkeit sind in all ihren Erscheinungsformen nicht akzeptabel. Es bedarf eines entschiedenen Handelns gegen derartige Tendenzen.

Die Landesregierung treibt vielfältige Aktivitäten und Maßnahmen voran, die sich gegen jede Form des Extremismus richten. Sie gehen deutlich über repressive Mittel hinaus und reichen von präventiven Maßnahmen zur Demokratie- und Toleranzförderung bis zur Förderung von unterschiedlichen Beratungskonzepten für verschiedene Zielgruppen.

Präventionsarbeit als Teil der Demokratiebildung Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen

Demokratiebildung mit dem Ansatz der Grund- und Menschenrechtsbildung ist die zentrale Handlungsprämisse der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Demokratiebildung ist somit auch die Basis für Präventionsarbeit der Landeszentrale.

Sie will mit einer Reihe von Projekten und Aktivitäten über Links-, Rechts- und religiös begründeten Extremismus informieren und aufklären. Sie will Wissen über antidemokratische Einstellungen und Verhaltensweisen sowie verschiedene Formen von Diskriminierung vermitteln und für die verschiedenen Erscheinungsformen sensibilisieren. Ziel ist die Stärkung von Handlungskompetenzen bei staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen konzipiert und organisiert dazu im Jahr über 100 Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen der Landeszentrale finden Sie hier

Die Landeszentrale besitzt darüber hinaus ein umfangreiches Printmedienangebot , viele der angebotenen Publikationen setzen sich mit dem Themenfeld „Extremismus“ auseinander. Gleiches gilt für über 350 Webvideos, die im Umfang von mehr als 3,5 Millionen Videominuten pro Jahr genutzt werden – alleine auf dem eigenen YouTube-Kanal.

Kooperation Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus (LKS)

Eine nachhaltige Bekämpfung von Rechtsextremismus erfordert Engagement in allen gesellschaftlichen Bereichen. Daher ist die gezielte Kooperation staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure von großer Bedeutung. 

Die LKS in Nordrhein-Westfalen ist Teil der Landeszentrale für politische Bildung NRW. Sie ist für die Umsetzung des  Integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Landes NRW verantwortlich. Ziel des Konzepts ist es, bestehende Präventionsmaßnahmen zu Rechtsextremismus und Rassismus besser aufeinander abzustimmen und neue Maßnahmen anzustoßen; eine dieser neuen Maßnahmen ist das von der LKS verantwortete Förderprogramm „NRWeltoffen“, mit dem die Entwicklung und Umsetzung lokaler Handlungskonzepte unterstützt wird. 

Die LKS ist außerdem für die landesweite Beratungsstruktur gegen Rechtsextremismus und Rassismus zuständig; in dieser Funktion fördert sie die Arbeit der Mobilen Beratungen, der Opferberatungsstellen und einer zivilgesellschaftlichen Aussteigerberatung. Darüber hinaus koordiniert sie das Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus, ein Austausch- und Informationsforum für staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure, und ist zuständig für die Vernetzung der in NRW geförderten lokalen „Partnerschaften für Demokratie“. Im Rahmen der Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Nordrhein-Westfalenunterstützt die LKS die Entwicklung von Maßnahmen und Konzepten unter anderem in den Feldern der Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und extremistischem Salafismus. 

Ressortübergreifende Informationsplattform der Landesregierung Extremistischer Salafismus/Salafismusprävention

Als ein Element der Aktivitäten der Landesregierung zum Themenkreis „Salafismusprävention“ ist der Aufbau einer ressortübergreifenden Informationsplattform durch die Landeszentrale für politische Bildung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft vorgesehen. Das Online-Angebot soll Informationen über Angebote zum Thema „Extremistischer Salafismus/Salafismusprävention“ der unterschiedlichen Ressorts der Landesregierung bündeln und Interessierten eine zentrale Informationsmöglichkeit über die Aktivitäten der Landesregierung eröffnen.

Sie haben Fragen? Ihr Kontakt im Ministerium

  • Maria Springenberg-Eich
    Tel. 0211 896-4843
    E-Mail: maria.springenberg-eich[at]politische-bildung.nrw.de