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Forschungsreise "Möglichmacher"

Bis Januar 2022 besucht Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Rahmen der Forschungsreise "Möglichmacher" acht Standorte der Spitzenforschung in ganz Nordrhein-Westfalen.

Bis Januar 2022 besucht Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen acht Standorte der Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen.

Um die Rahmenbedingungen für die Entwicklung zukunftsweisender und innovativer Ideen zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen zu stärken, richtet die Landesregierung ihre Forschungsförderung neu aus. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen dabei unterstützt werden, neue Forschungsprofile zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen und bestehende Schwerpunkte in der Forschung weiterzuentwickeln. Hierfür stellt die Landesregierung laut Haushaltsentwurf ab dem Haushaltsjahr 2022 jährlich 15 Millionen Euro zusätzlich zu den bisherigen Mitteln zur Verfügung. Damit sollen 2022 insgesamt 75,4 Millionen Euro für die Förderung der Forschung bereitstehen. Ziel des Landes ist es, mit regelmäßigen und themenoffenen Aufrufen vielversprechende Forschungsvorhaben zu fördern.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Düsseldorf Uniklinikum und Heinrich-Heine-Universität

Zum Auftakt der Forschungsreise "Möglichmacher" besuchte die Ministerin die Heinrich-Heine-Universität sowie das Universitätsklinikum Düsseldorf. Hier informierte sie sich  über den aktuellen Stand der Virus Allianz NRW („VIRAL“): In diesem Forschungsnetzwerk bündeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Nordrhein-Westfalen ihre Kompetenzen auf den Feldern der Virologie und Infektionsforschung, um so gemeinsam erhebliche Fortschritte bei der Erforschung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie etwa Covid19 zu erreichen.

Gleichzeitig gab die Ministerin den offiziellen Startschuss für das Projekt „Beyond Covid-19“. Dieses hat das Ziel, die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Langzeitfolgen von Covid-Erkrankungen zu erforschen. Dabei wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer und standortübergreifender Ansatz verfolgt. Koordiniert wird das Projekt vom Universitätsklinikum Düsseldorf, beteiligt sind zudem die Standorte Aachen, Bonn, Köln, Essen und Münster. Die Landesregierung unterstützt das Projekt mit Mitteln in Höhe von 4,6 Millionen Euro.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Paderborn Universität Paderborn

Die Universität Paderborn ist nicht nur in zahlreichen zukunftsweisenden Forschungsfeldern aktiv, sondern legt den Fokus auch auf die gesellschaftliche Relevanz ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Unter besonderer Beachtung der Aspekte Nachhaltigkeit und Digitalisierung soll dabei der Grundstein für die sogenannte „Arbeit 4.0“ gelegt werden, bei der die Menschen im Zentrum einer modernen Technologiewelt stehen.

Auf ihrer zweiten Station der Forschungsreise "Möglichmacher" erhielt die Wissenschaftsministerin Einblicke in die "Arbeitswelt von morgen".