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Forschungsreise "Möglichmacher"

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen besuchte im Rahmen der Forschungsreise "Möglichmacher" acht Standorte der Spitzenforschung in ganz Nordrhein-Westfalen.

Um die Rahmenbedingungen für die Entwicklung zukunftsweisender und innovativer Ideen zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen zu stärken, richtet die Landesregierung ihre Forschungsförderung neu aus. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen dabei unterstützt werden, neue Forschungsprofile zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen und bestehende Schwerpunkte in der Forschung weiterzuentwickeln. Hierfür stellt die Landesregierung laut Haushaltsentwurf ab dem Haushaltsjahr 2022 jährlich 15 Millionen Euro zusätzlich zu den bisherigen Mitteln zur Verfügung. Damit sollen 2022 insgesamt 75,4 Millionen Euro für die Förderung der Forschung bereitstehen. Ziel des Landes ist es, mit regelmäßigen und themenoffenen Aufrufen vielversprechende Forschungsvorhaben zu fördern.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Düsseldorf Uniklinikum und Heinrich-Heine-Universität

Zum Auftakt der Forschungsreise "Möglichmacher" besuchte die Ministerin die Heinrich-Heine-Universität sowie das Universitätsklinikum Düsseldorf. Hier informierte sie sich  über den aktuellen Stand der Virus Allianz NRW („VIRAL“): In diesem Forschungsnetzwerk bündeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Nordrhein-Westfalen ihre Kompetenzen auf den Feldern der Virologie und Infektionsforschung, um so gemeinsam erhebliche Fortschritte bei der Erforschung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie etwa Covid19 zu erreichen.

Gleichzeitig gab die Ministerin den offiziellen Startschuss für das Projekt „Beyond Covid-19“. Dieses hat das Ziel, die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Langzeitfolgen von Covid-Erkrankungen zu erforschen. Dabei wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer und standortübergreifender Ansatz verfolgt. Koordiniert wird das Projekt vom Universitätsklinikum Düsseldorf, beteiligt sind zudem die Standorte Aachen, Bonn, Köln, Essen und Münster. Die Landesregierung unterstützt das Projekt mit Mitteln in Höhe von 4,6 Millionen Euro.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Paderborn Universität Paderborn

Die Universität Paderborn ist nicht nur in zahlreichen zukunftsweisenden Forschungsfeldern aktiv, sondern legt den Fokus auch auf die gesellschaftliche Relevanz ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Unter besonderer Beachtung der Aspekte Nachhaltigkeit und Digitalisierung soll dabei der Grundstein für die sogenannte „Arbeit 4.0“ gelegt werden, bei der die Menschen im Zentrum einer modernen Technologiewelt stehen.

Auf ihrer zweiten Station der Forschungsreise "Möglichmacher" erhielt die Wissenschaftsministerin Einblicke in die "Arbeitswelt von morgen". 

Forschungsreise "Möglichmacher" in Münster Westfälische Wilhelms-Universität und Helmholtz-Institut Münster

Die Forschungsreise-Station Nr. 3 führt uns an das MEET, einer zentralen Forschungseinrichtung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im MEET wird Batterieforschung auf internationalem Spitzenniveau betrieben, mit 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es auch eines der größten universitären Forschungszentren in NRW.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Bonn Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat sich die Arbeit des Exzellenzclusters PhenoRob an der Universität Bonn im Rahmen ihrer NRW-Forschungsreise genauer angeschaut. Mit Robotern, Drohnen und ganz speziellen Pflanzen wird hier erforscht, wie die Landwirtschaft sinnvoll in die Zukunft geführt werden kann. Dabei steht stets diese eine Frage im Fokus: Wie schaffen wir den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Effizienz in der Landwirtschaft.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Bonn II Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die fünfte Station der Forschungsreise "Möglichmacher" führt NRW Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen an eins von drei geisteswissenschaftlichen Exzellenzclustern in Deutschland, "Beyond Slavery and Freedom" an der Universität Bonn. Das Exzellencluster forscht zu den Themen Freiheit und verschiedene Formen der Sklaverei in allen Teilen der Welt, zu unterschiedlichen Epochen bis in die heutige Zeit.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Bochum Ruhr-Universität Bochum, Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre und das Exzellenzcluster CASA

Was hören Alexa, Siri und Co? Wie trägt Eye Tracking zur IT-Sicherheit bei? Im Ruhrgebiet hat sich ein Hotspot für Cybersicherheit etabliert. Forscherinnen und Forscher arbeiten am Horst-Görtz Institut der Ruhr-Universität Bochum und im Exzellenzcluster CASA Hand in Hand, um bspw. Hackerangriffe abzuwehren und unsere Daten sicherer zu machen. Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat Bochum auf der sechsten Station der Forschungsreise besucht.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Jülich Forschungszentrum Jülich

Das Zuhause der Superrechner – so könnte man das Forschungszentrum Jülich bezeichnen. Denn dort findet man nicht nur die schnellsten Computer von heute – dort entstehen auch die Rechner der Zukunft. Doch was heißt das überhaupt? Wie können wir uns diese futuristischen Geräte vorstellen? Das haben wir für euch herausgefunden! In der neuesten Folge unserer Forschungsreise, erhaltet ihr spannende Einblicke in das Forschungszentrum Jülich, das mit rund 6.800 Beschäftigten zu den größten Forschungseinrichtungen Europas zählt.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Köln Cancer Research Center Cologne Essen (CCCE)

Die 7. Station der Forschungsreise "Möglichmacher" führt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und unser Filmteam nach Köln. Hier werfen wir einen Blick auf die Zukunft der Krebstherapie. Das Cancer Research Center Cologne Essen (CCCE) ist ein Zusammenschluss der beiden onkologischen Spitzenzentren der Uniklinik Köln und der Uniklinik Essen und auf dem Weg, Teil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) zu werden.

Forschungsreise "Möglichmacher" in Mülheim an der Ruhr

Der Nobelpreis für Chemie ging im vergangenen Jahr an das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. Prof. Ben List wurde für seine Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse ausgezeichnet.

Was genau das ist und wieso die Kohlenforschung einen wichtigen Beitrag zu der Bekämpfung des Klimawandels leisten kann, erklären die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mülheim an der Ruhr auf der finalen Station unserer Forschungsreise "Möglichmacher".

Begleitet wird Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen diesmal von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.