Aktuelles zum Thema Corona

Die Landesregierung hat in Kultur, Wissenschaft, politischer Bildung und Weiterbildung weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ergriffen – Informationen und Auskunftsmöglichkeiten.

Maßnahmen im Wissenschafts- und Kulturbereich

Um die Einrichtungen und handelnden Akteure in Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu unterstützen, sind von der Landesregierung weitreichende Maßnahmen beschlossen worden beziehungsweise werden vorbereitet. Die jeweils gültigen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie finden Sie hier: Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse des Landes Nordrhein-Westfalen

Hochschulen

Nach eingehender Beratung mit den Landesrektoren- und Kanzlerkonferenzen der Hochschulen wurde der Vorlesungsbeginn an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen auf den 20. April 2020 verschoben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Am 20. April 2020 wurde das Sommersemester zunächst als reines Online-Semester begonnen.

Kultur

Um das kulturelle Leben in Nordrhein-Westfalen angesichts der großen Herausforderungen der Corona-Krise schrittweise und verantwortungsvoll wieder zur Entfaltung zu bringen, hat die Landesregierung einen detaillierten Stufenplan vorgelegt. Dieser sieht vor, dass Museen, Ausstellungen, Musikschulen, Bibliotheken und Archive unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen und teilweise weiteren Auflagen wieder öffnen dürfen. Ab Montag, 11. Mai 2020 sollen auch kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen unter freiem Himmel und grundsätzlich auch in Gebäuden ermöglicht werden. Unter Vorlage entsprechender Hygienekonzepte sollen ab dem 30. Mai 2020 Kinos, kleinere Theater, Opern und Konzerthäusern folgen. Bei großen Theatern, Opern und Konzerthäusern, ist eine Wiederaufnahme des regulären Aufführungsbetriebs zum Start der nächsten Spielzeit ab dem 1. September 2020 vorgesehen.

Zum Sonderförderprogramm: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat am 20. März 2020 ein Sonderförderprogramm in Höhe von fünf Millionen Euro für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aufgelegt. Die schnelle und unkomplizierte Hilfe in Form einer Einmalzahlung in Höhe von 2.000 Euro war von Beginn an angelegt als überbrückende Unterstützung bis zum Anlaufen der großen Hilfsprogramme von Bund und Land. Seit dem 9. April 2020 sind die Mittel vollständig ausgeschöpft. Unterstützungsmöglichkeiten sind weiterhin durch Programme von Bund und Land gegeben.

Gemeinwohlorientierte Weiterbildung

Um Liquiditätsengpässe in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung zu vermeiden, hat die Landesregierung beschlossen, die für die Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung bereits bewilligten gesetzlichen Fördermittel in Höhe von rund 120 Millionen Euro fortlaufend und beschleunigt auszuzahlen. Gleiches gilt für die Fördermittel der Landeszentrale für politische Bildung (LZpB) in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro. Zudem haben die Landesregierung und der Landtag Nordrhein-Westfalen durch das „Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung des Landesrechts im Hinblick auf die Auswirkungen einer Pandemie“ vom 14. April 2020 u. a. einige Regelungen des Weiterbildungsgesetzes geändert und dadurch eine Flexibilisierung der gesetzlichen Fördermittel bewirkt, die die Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung in ihrer im Jahr 2020 schwierigen Situation entlastet.

Bürgertelefon der Landesregierung zum Corona-Virus

Wenn unmittelbar Rat und Hilfe zum Thema Corona-Virus benötigt wird, steht Ihnen auch das Bürgertelefon der Landesregierung unter der folgenden Nummer zur Verfügung:

0211 / 9119 1001

Mo–Fr, 7–20 Uhr / Sa–So, 10–18 Uhr

E-Mail: corona [at] nrw.de